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- Änderungs-Entwurf -

Satzung der

Schützenvereinigung von 1863 Steinbach e. V.

vom 18. März 1961

i. d. F. nach Beschluss der Mitgliederversammlung vom (29.4. 2005)

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Name, Sitz, Geschäftsjahr

2. Zweck

3. Mitgliedschaft

4. Recht und Pflichten der Mitglieder, Arbeitsleistung

5. Beendigung der Mitgliedschaft

6. Beiträge

7. Organe

8. Vorstand

9. Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

10. Beschlussfassung des Vorstandes

11. Beirat

12. Mitgliederversammlung

13. Einberufung der Mitgliederversammlung

14. Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

15. Außerordentliche Mitgliederversammlung

16. Auflösung des Vereins

17. Datenschutz, Erfüllungsort, Gerichtsstand, Haftung

18. Abschlussbestimmung

19. Inkrafttreten und übergangsbestimmungen

 

1. Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

1.1         Der im Jahre 1863 unter dem Namen „Schützen-Gesellschaft Steinbach Neuweier“ gegründete Verein wurde am 27. Dezember 1956 als „Schützenverein Erwin“ neu gegründet; seit dem 18. März 1961 trägt der Verein den Namen „Schützenvereinigung von 1863 Steinbach e. V.“

1.2         Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Baden-Baden eingetragen.

Der Verein hat seinen Sitz in Baden-Baden.

1.3                  Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

1.4                   Der Verein ist Mitglied des „Südbadischen Sportschützenverbandes e.V.“ Offenburg und damit mittelbares Mitglied des „Deutschen Schützenbundes e.V.“  (DSB) Wiesbaden.

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2. Zweck des Vereins

 

2.1         Zweck des Vereins ist die Förderung schießsportlicher übungen und Leistungen.

Die Tätigkeit des Vereins ist darauf gerichtet, der Allgemeinheit die Ausübung sportlichen Schießens zu ermöglichen und dessen Pflege zu fördern. Als besonders wichtiger Vereinszweck gilt die sportliche Betreuung und Förderung der Jugend.  Veranstaltungen sportlicher und geselliger Art dienen in ihrer Gesamtzielsetzung ausschließlich dazu, den gemeinnützigen Zweck zu verwirklichen. Der Verein soll Tradition und Brauchtum pflegen. Eine Betätigung mit weltanschaulicher, politischer oder konfessioneller Zielsetzung ist ausgeschlossen.

2.2         Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke i. S. des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2.3         Jeder Beschluss über die änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Vereinsregistergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

2.4         Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

Grundsätzlich erhalten die Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Auf Antrag kann der Vorstand eine Erstattung von Auslagen und Aufwendungen beschließen.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck und der Verfolgung des Zwecks des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2.5           Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenhalber tätig.

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3. Mitgliedschaft

 

3.1         Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden, sofern nicht bereits bei Beantragung der Mitgliedschaft „Vereinsausschlussgründe“ vorliegen.

3.2         über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Der Antrag auf Mitgliedschaft hat schriftlich auf dem dafür vorgesehenen Formular zu erfolgen.  Diesem Antrag ist auf Verlangen ein  polizeiliches Führungszeugnis beizulegen, das nicht älter als drei Monate ist.

Bei noch nicht volljährigen Antragstellern ist die schriftliche Zustimmung der/des Erziehungsberechtigten oder gesetzlichen Vertreters erforderlich.

3.3         Wird die/der Antragsteller(in) in den Verein aufgenommen, so erhält das neue                  Mitglied darüber unverzüglich eine schriftliche Bestätigung, der folgendes beizulegen ist:

>Abdruck oder Kopie der Vereinssatzung,

>Abdruck oder Kopie der Schießstandordnung,

>Abdruck oder Kopie weiterer beschlossener Ordnungen.

Mit übersendung der Mitgliedschaftsbestätigung werden die Gebühren fällig (Aufnahmegebühr und Jahres-Beitrag). Gleichzeitig erkennt das neue Mitglied die Satzung und die beschlossenen „Ordnungen“ an und verpflichtet sich danach zu handeln.

3.4         Wird ein Aufnahmeantrag durch Vorstandsbeschluss abgelehnt, so ist dies der/dem Antragsteller(in) schriftlich mitzuteilen. Eine Begründung ist nicht erforderlich.

3.5          Mitglieder, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

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4. Rechte und Pflichten der Mitglieder, Arbeitsleistung

 

4.1         Alle Mitglieder haben das Recht:

>an allen sportlichen und geselligen Veranstaltungen des Vereins, sowie an ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen teilzunehmen.

>die Anlagen und Geräte des Vereins zu benutzen, unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, sportlichen Bestimmungen und Anordnungen des Vorstandes.

 

Für einzelne besondere Geräte oder Anlagen können „Nutzungsgebühren“ beschlossen werden.

-Die Benutzung ist grundsätzlich nur mit Waffen erlaubt, die zum Schießsport geeignet sind und durch Verbandsregelung oder eine zuständige Behörde oder Dienststelle i. S. des aktuellen Waffenrechtes als „Sportwaffen“ freigegeben oder erlaubt sind.

-Grundlage für Training und Wettkampf ist die Sportordnung des DSB in der jeweils gültigen Fassung.

-Die Verwendung „verbotener Waffen i. S. des Waffenrechtes“ hat grundsätzlich einen Standverweis und eine schriftliche Abmahnung zur Folge.  In keinem Fall darf die  Munitionsleistung (Joule) die Grenze überschreiten, für die der entsprechende Schießstandteil zugelassen ist.

-Hat der Vorstand oder eine zur Aufsicht eingesetzte Person den Verdacht, dass die „Joule-Grenze“ der Standzulassung überschritten wird, kann das Mitglied aufgefordert werden die Munitionsleistung zu erklären durch:

--Vorlage der Originalpackung bei fabrikgeladener Munition,

--Benennung der Ladedaten und der verwendeten Munitionsteile und ggf. die Auswertung einer bereits durchgeführten V0-Messung, bei wiedergeladener Munition.

-Kommt das Mitglied dieser Erklärungsaufforderung nicht nach und ist auch nicht zu einer V0-Messung durch den Hauptschießleiter bereit, ist die Benutzung des Standes mit dieser Waffe für den Einzelfall zu untersagen.

-Wird eine V0-Messung durchgeführt und ist die Munitionsleistung innerhalb des zulässigen Bereiches, so entstehen dem Mitglied keine Kosten für die Messung.

überschreitet die Munitionsleistung die Standzulassung, so trägt das Mitglied die üblichen Kosten für die Nutzung der Messanlage.

-Bei Leistungsüberschreitung darf die „Waffen-Munitionskombination“ auf dem Vereinsstand nicht mehr verwendet werden.

4.2.            Die Benutzung von Räumen und Einrichtungen des Vereinsgebäudes zu

persönlichen Zwecken bedarf jeweils der Genehmigung durch den Vorstand. Der Vorstand kann für eine persönliche Nutzung eine Gebühr beschließen.

4.3       Jedes Mitglied verpflichtet sich die Satzung des Vereins zu achten und befolgen, den Verein nach besten Kräften in sportlicher und wirtschaftlicher Hinsicht zu unterstützen und zu fördern.

4.4                  Der Vorstand wird ermächtigt, eine Regelung zur Leistung von Arbeitsstunden zu beschließen. Bei dieser Regelung ist auch ein finanzieller Ausgleich vorzusehen, wenn durch ein Mitglied Arbeitsstunden nicht geleistet werden können. Ebenso kann eine Aufwandsentschädigung beschlossen werden, wenn Arbeitsleistungen über das normale Maß hinausgehen oder zu einem besonderen Zeitpunkt geleistet werden müssen.

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5. Beendigung der Mitgliedschaft

 

5.1      Die Mitgliedschaft endet durch:

>freiwilligen Austritt nach Kündigung,

>Ausschluss und Streichung aus der Mitgliederliste nach Vorstandsbeschluss,

>den Tod eines Mitgliedes.

5.2     Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Er ist nur zum  Schluss eines Kalenderjahres möglich, unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat.

5.3      Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden,  wenn Ausschlussgründe vorliegen. Der Vorstandsbeschluss ist dem Mitglied mit eingeschriebenem Brief bekannt zu geben.

5.4      Ausschlussgründe liegen vor, wenn das/dem Mitglied

a) gegen die Satzung oder beschlossene „Ordnungen“ verstoßen hat und in gleicher Sache zweimal schriftlich abgemahnt wurde,

b) mit Beitrag oder Gebühren in Verzug ist und diese Forderungen auch nach Mahnung innerhalb einer Frist von acht Wochen nach Mahnungszugang nicht beglichen sind und der Vorstand keine andere Regelung für diesen Fall beschließt,

c) nach einer Straftat i. S. des Strafgesetzbuches oder anderer Rechtsvorschriften (z. B. Waffenrecht) rechtskräftig verurteilt wurde,

d) aus diesen oder anderen Gründen die „waffenrechtliche Zuverlässigkeit“ befristet oder dauerhaft aberkannt wurde.

5.5      Der Ausschluss aus dem Verein und die Streichung aus der Mitgliederliste hat gleichzeitig ein Hausverbot zur Folge.

5.6      Das betroffene Mitglied kann, wenn ein Ausschluss nach 5.4 a) und b) erfolgte die Mitgliederversammlung anrufen. Kommt in dieser Mitgliederversammlung eine Aufhebung des Vorstandsbeschlusses zustande, so ist auch der Vorstand an den Beschluss der Mitgliederversammlung gebunden.

Nach einem Ausschluss aufgrund 5.4 c) und d) ist die Anrufung der Mitgliederversammlung nicht zulässig.

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6. Mitgliedsbeiträge und Gebühren

 

6.1     Von den Mitglieder können Beiträge und Gebühren erhoben werden. Die Höhe der Beiträge und  Gebühren und deren Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung beschlossen.

6.2    Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

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7. Organe des Vereins

 

 

Die Organe des Vereins sind:

Vorstand,

Beirat,

Mitgliederversammlung

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8. Der Vorstand

 

8.1     Der Vorstand des Vereins besteht aus:

 

>1. Vorstand

>2. Vorstand (gleichzeitig Vertretung des 1. Vorstandes)

>Hauptschießleiter

>Schatzmeister

>Schriftführer

>Jugendwart

 

8.2  Der Verein wird entsprechend § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der 1. Vorstand oder der 2. Vorstand, vertreten.

8.3  Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

 

Er hat vor allem die Aufgaben:

>Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern

>Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung,

>Einberufung der Mitgliederversammlung,

>Ausführung der Beschlüsse aus der Mitgliederversammlung,

>Buchführung und Erstellung des Jahresberichtes,

>Aufstellung von Richtlinien für den Betrieb der vereinseigenen Anlagen und  Einrichtungen,

> Bestellung von Mitgliedern für die Erfüllung besonderer Aufgaben im Sport- oder   Verwaltungsbereich, sofern nicht für die Besetzung dieser Funktionen eine Wahl durch die Mitgliederversammlung vorgesehen ist.

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9. Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

 

9.1         Die jeweils zur Wahl anstehenden Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

9.2         Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen, in der Reihenfolge wie unter 8.1 beschrieben. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder.

9.3  Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer wählen.

Sonderregelung Wahl 2005:

Um eine kontinuierliche Vorstandsarbeit zu gewährleisten und eine überlappung der Wahlperioden zu schaffen, wird ab der Wahlperiode 2005 die Dauer der Vorstandstätigkeit für die Positionen 2. Vorstand, Schatzmeister und Jugendwart nur für diese Wahl auf ein Jahr begrenzt. In folgenden Wahlen wird dann wieder wie unter Pos. 9.1 beschrieben gewählt.

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10. Beschlussfassung des Vorstandes

 

10.1     Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorstand, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorstand, mündlich oder in anderer Form einberufen werden.

10.2     Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vorstand oder der 2. Vorstand, anwesend sind.

10.3     Die Vorstandssitzungen leitet der 1. Vorstand, bei Verhinderung der 2.                          Vorstand.

10.4     Auf Einladung des 1. oder 2. Vorstands können Mitglieder oder Dritte beratend an Vorstandssitzungen teilnehmen.

10.5Die Beschlüsse des Vorstandes sind entweder in einem Beschlussbuch oder in anderer Weise nachvollziehbar schriftlich zu protokollieren. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzungen, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten. Das Protokoll ist von drei Teilnehmern der Vorstandssitzung zu unterschreiben, darunter der 1. oder 2. Vorstand.

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11. Beirat, Wahl und Amtsdauer

 

11.1     Als Beirat können nur Vereinsmitglieder gewählt werden. Der Beirat soll aus drei bis fünf Mitgliedern bestehen, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt werden, vom Tag der Wahl an gerechnet; darunter ein Jugendvertreter.

11.2              Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand bei wichtigen Vereinsangelegenheiten zu beraten. Die Mitglieder des Beirates haben zu den Vorstandssitzungen Zutritt, auch das Recht zur Diskussion, aber grundsätzlich kein Stimmrecht. Das Stimmrecht wird ihnen aber ausdrücklich dann eingeräumt, wenn der Vorstand über Kreditaufnahmen und deren Absicherung, Veräußerung oder Belastung von bebauten oder unbebauten Grundstücken, die im Eigentum des Vereins stehen, zu beschließen hat, außer dem Jugendvertreter.

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12. Mitgliederversammlung

 

12.1     In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied - auch Ehrenmitglied - eine Stimme. Das Stimmrecht kann nicht übertragen werden. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

12.2     Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

>Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts durch den Vorstand,

>Entlastung des Vorstandes,

>Festsetzung der Höhe und Fälligkeit der Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeitrag,

>Wahl der Mitglieder der Vorstandes,

>Wahl der Mitglieder des Beirates,

>Wahl von zwei Kassenprüfern,

>Beschlussfassung über die änderung der Satzung,

>Beschlussfassung über die Vermietung/Verpachtung von Vereinseigentum,

>Ernennung von Ehrenmitgliedern,

>Beschlussfassung im Rahmen eines Mitgliedsausschlussverfahrens, wenn durch das betroffene Mitglied angerufen,

>Auflösung des Vereins.

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13.  Einberufung der Mitgliederversammlung, Tagesordnungspunkte

13.1      Die ordentliche Mitgliederversammlung soll einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, stattfinden.

Die Einberufung erfolgt grundsätzlich durch den Vorstand, sofern nicht in dieser Satzung auch eine weitere Möglichkeit vorgesehen ist.  Der Termin ist den Mitgliedern mit einer Frist von vier Wochen, bei Nennung der Tagesordnungspunkte, bekannt zu geben.

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch:

>Aushang im Schützenhaus,

>einmalige Mitteilung im „Gemeindeblatt“ und einer Tageszeitung (ohne Nennung der

Tagesordnungspunkte),

>persönliche schriftliche Einladung in besonderen Ausnahmefällen, nach Vorstandsbeschluss.

13.2              Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes ordentliche Mitglied kann vor Fristsetzung der Mitgliederversammlung schriftlich Anträge stellen. Werden nach dieser Frist von Mitgliedern noch Punkte schriftlich beantragt, so ist der Vorstand nicht mehr verpflichtet diese in die Antragsliste aufzunehmen Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Antragsliste bekannt zu geben. Je nach Zuständigkeit entscheidet die Mitgliederversammlung oder der Vorstand in der nächsten Vorstandssitzung.

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14. Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

14.1      Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorstand, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorstand, geleitet.

Für die Dauer der Wahl und der vorhergehenden Diskussion des 1. und 2. Vorstand soll die Versammlungsleitung an einen Wahlleiter übertragen werden.

Der Versammlungsleiter nimmt die Vorschläge zur Vorstandswahl entgegen und leitet die Diskussionen dazu. Für die satzungsgemäße Wahldurchführung ist der Versammlungsleiter verantwortlich.

14.2      Grundsätzlich ist die Wahlabstimmung offen. Die Abstimmung muss schriftlich und geheim durchgeführt werden, wenn die Hälfte der anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

14.3      Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

14.4      Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.  Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht.

Zur änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen,

zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von vier Fünftel erforderlich.

Eine änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit der Zustimmung von 9 Zehntel aller Mitglieder, auch der in der Versammlung nicht erschienen, beschlossen werden.

14.5      Für Wahlen gilt folgendes:

Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.

14.6      über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen. Das Protokoll soll enthalten:

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15. Außerordentliche Mitgliederversammlung, Anrufung der Mitgliederversammlung

15.1               Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel der Mitglieder schriftlich, unter Angabe des Zwecks und der Gründe, vom Vorstand verlangt wird. Im übrigen gelten die Bestimmungen für die ordentliche Mitgliederversammlung.

15.2              Ein Mitglied hat die Möglichkeit die Mitgliederversammlung anzurufen, wenn es in dieser Satzung vorgesehen ist und der Ausschluss des Mitgliedes vom Vorstand beschlossen wurde.

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16. Auflösung des Vereins

 

16.1     Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung und unter Beachtung der besonderen Stimmenmehrheit (14.4) beschlossen werden.  Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorstand und der 2. Vorstand gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.  Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

16.2      Im Rahmen der durch die Mitgliederversammlung beschlossenen Vereinsauflösung beschließt die Mitgliederversammlung auch über die Verwendung des Vereinsvermögens, das jedoch nur steuerbegünstigten Zwecken, insbesondere der Förderung des Schießsports zugeführt werden darf.

16.3              Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden. Im Falle eines Liquidationsverfahrens sind auch eventuell andere Rechtsvorschriften bei der Vermögensverwendung zu beachten.

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17. Datenschutz, Erfüllungsort, Gerichtsstand, Haftung

 

17.1     Werden persönliche Mitgliedsdaten entsprechend dem Datenschutzgesetz be- oder verarbeitet, so hat jedes Mitglied dafür das schriftliche Einverständnis abzugeben. Im„Mitgliedsaufnahmeantrag“ oder der nachträglichen schriftlichen „Einverständniserklärung“ sind die entsprechenden Daten zu benennen. Der Verein und/oder die im Vereinsauftrag handelnden Personen haben diese Daten vertraulich zu behandeln und das Datenschutzgesetz zu beachten.

17.2      Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Angelegenheiten, Ansprüche und Streitigkeiten zwischen dem Verein und den Mitgliedern ist Baden-Baden, als Sitz des Vereins.

17.3               Der Verein, der Vorstand und seine Mitglieder haften den Vereinsmitgliedern gegenüber – soweit dies gesetzlich zulässig beschränkt werden kann – grundsätzlich nur im Falle der „groben Fahrlässigkeit“ oder im Falle des „Vorsatzes“.

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18. Abschlussbestimmung

 

Sollten Bestimmungen dieser Satzung oder eine künftig in ihr aufgenommene Bestimmung ganz oder teilweise nicht rechtswirksam sein oder ihre Rechtswirksamkeit oder Durchführbarkeit später verlieren, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt werden.  Das gilt auch, soweit sich herausstellen sollte, dass diese Satzung eine Regelungslücke enthält.

Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung oder zur Ausfüllung einer Lücke soll eine angemessene Regelung gelten, die soweit rechtlich möglich, dem am nächsten kommt, was ursprünglich mit der Satzungsbestimmung gewollt war.

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19. Inkrafttreten und übergangsbestimmungen

 

Die vorstehende Satzung in der geänderten Fassung wurde von der ordentlichen Mitgliederversammlung am 29. April 2005 in Baden-Baden/Steinbach beschlossen.  Sie tritt nach Prüfung durch das zuständige Finanzamt mit Entgegennahme durch die „Vereinsbehörde“ und der änderung im Vereinsregister in Kraft und ersetzt die Satzung vom 18. März 1961.

Der Vorstand wird befugt, änderungen zur vorliegenden Satzung, die vom zuständigen Registergericht oder dem zuständigen Finanzamt als Voraussetzung zur Eintragung bzw.  Anerkennung gefordert werden, durchzuführen.

Baden-Baden, 29. April 2005

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